melodu
Sicherheit

Wir können eure Daten nicht lesen. So funktioniert das.

In einer Familien-App steht, wie es eurer Beziehung geht, was die Kinder haben und wie es ums Geld steht. Im Streitfall wären solche Daten sogar Beweismaterial. Darum ist Melodu so gebaut, dass wir als Betreiber die Inhalte weder lesen noch herausgeben können.

Der Schlüssel entsteht auf eurem Gerät

Wer den Haushalt anlegt, erzeugt auf seinem Gerät einen zufälligen 256-Bit-Schlüssel. Er verlässt das Gerät nur auf einem Weg: im Einladungslink an euren Partner, und zwar im Teil nach dem Rautezeichen (#). Diesen Teil schickt kein Browser an einen Server, er taucht in keinem Protokoll auf.

Was auf unserem Server liegt

GespeichertLesbar für uns?
Haushalts-ID (Zufallswert)ja, ohne Bedeutung
Prüfwert für den Zugriff (SHA-256-Hash)ja, aber daraus lässt sich der Schlüssel nicht berechnen
Namen, Karten, Termine, Kinder, Notizen, Danke, Stupsenein, nur als AES-256-GCM-Chiffrat
Versionsnummer, Zeitpunkt der letzten Änderungja
E-Mail, Telefonnummer, Standortnicht gespeichert
IP-Adresse beim Abrufnur im Server-Protokoll des Hosters, nach einem Tag gelöscht

Wie Zugriff und Inhalt getrennt sind

Aus eurem Haushaltsschlüssel werden mit HKDF-SHA-256 zwei unabhängige Werte abgeleitet: ein Inhaltsschlüssel, der nur auf euren Geräten existiert, und ein Zugriffsnachweis, mit dem der Server prüft, wer schreiben darf. Der Server speichert davon nur einen Hash. So kann er Fremde abweisen, ohne jemals lesen zu können, was er speichert. Jede Verschlüsselung nutzt einen frischen Zufallswert, und die Haushalts-ID ist kryptografisch an den Inhalt gebunden.

Alles läuft über die Web-Crypto-Schnittstelle, die in jedem modernen Browser eingebaut ist. Es wird kein fremder Code nachgeladen, die Seite darf technisch nur mit dem eigenen Server sprechen (Content-Security-Policy).

Der Test braucht gar keinen Server

Der Mental-Load-Test speichert eure Antworten nur in eurem Browser. Für den Vergleich mit dem Partner stecken sie im Link selbst, ebenfalls hinter dem Rautezeichen. Wer den Link hat, sieht die Antworten. Darum steht im Test: nur an den Partner schicken. Gezählt wird nur, dass ein Test abgeschlossen wurde, mit dem freiwillig angegebenen Geschlecht und der Kinderzahl als Gruppe. Ohne Antworten, ohne Namen, ohne Cookies.

Nur wenn du am Ende ausdrücklich auf „Anonym spenden“ tippst, gehen deine Antworten an uns, für eine offene Statistik: ohne Namen, ohne Kennung, ohne Uhrzeit, nur mit dem Monat. Die Datenbank-Rolle der App darf Spenden nur einfügen, nicht einmal lesen. Euren Vergleich als Paar spenden geht nur, wenn ihr beide zustimmt. Details unter Datenschutz.

Die eine ehrliche Ausnahme: das Kalender-Abo

Euer Handy-Kalender kann keine verschlüsselten Termine lesen. Wer das Abo einschaltet, legt genau diesen Kalender lesbar auf unserem Server ab, unter einer geheimen, zufälligen Adresse. Das geht nur mit eurer ausdrücklichen Einwilligung, weil darin auch Arzttermine stehen können. Dazu gehört am Einkaufstermin die aktuelle Einkaufsliste, damit sie im Handy-Kalender steht. Karten, Notizen, Danke und Stupse bleiben verschlüsselt. Ohne Abo gibt es den Download als Datei, der komplett auf eurem Gerät entsteht. Wer das Abo beendet, löscht den Kalender sofort vom Server.

Wenn ein Gerät verloren geht

Bewusst nicht eingebaut

Was noch kommt

Die Datenbank liegt schon heute in Frankfurt, mit einem eigenen Bereich und einer eigenen Rolle, die nur auf die Tabellen von Melodu zugreifen darf. Als Nächstes: ein komplett eigenes Datenbank-Projekt, getrennt von anderen Projekten, eine Datenschutz-Folgenabschätzung und, sobald es Umsatz gibt, ein externes Sicherheitsaudit. Der Quellcode der Verschlüsselung ist kurz genug, um ihn prüfen zu lassen.